19 November 2017    
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   Saubere Hände PröllBauten im Grünland
Druckansicht generelle Unschuldsvermutung

Opens external link in new window

Behördlicher Missbrauch von genehmigten Bauten im Grünland scheint in NÖ System zu haben wie auch die Sendung des ORF belegt.

Kritiker dieser Missstände werden gnadenlos ruiniert. Herrn Opens internal link in current windowFranz Stieger ergeht es ähnlich.


 

Bauten im Grünland sind nur unter bestimmten Vorraussetzungen zulässig die z.B. in der NÖ-Bauordnung beschrieben werden.


Eine "elegante" Umgehungsmöglichkeit scheint es zu sein, wenn man es irgendwie hinkriegt, dass illegale Gebäude zu erhaltenswerten Gebäuden im Grünland mutieren.

 

 

Der Artikel wurde seitens der Bezirksblätter ohne Benachrichtigung Offline gestellt,

 

KREMS / GEDERSDORF / STANS in TIROL: Es gilt die Unschuldsvermutung!

Anhand von zwei Beispielen wird gezeigt wie aus illegalen Gebäuden im Grünland "erhaltenswerte" Gebäude im Grünland entstehen (können). Das NÖ-Raumordnungsgesetz hat klare Regelungen für Gebäude die im Grünland errichtet werden dürfen.

Für erhaltenswerte Gebäude im Grünland gilt folgendes:

..... sind baubehördlich bewilligte Hauptgebäude, die das Orts- und/oder Landschaftsbild nicht wesentlich beeinträchtigen bzw. der Bautradition des Umlandes entsprechen.

Im Raum Krems dürften einfachst errichtete barackenähnliche mit Welleternit gedeckte Gebäude den Anforderungen genügen, wenn man davon ausgehen würde dass alles mit rechten Dingen zugegangen ist.

Dieses Gebäude wurde ursprünglich legal als Heuriger errichtet, dessen Nutzung war damit klar geregelt.. Zur Zeit wird das Gebäude verpachtet und als Gastgewerbebetrieb geführt. Wie diese Änderung zustande kam kann nicht nachvollzogen werden, der zuständige Gedersdorfer Bürgermeister Gartner(ÖVP) begründet die Wandlung mit "erhaltenswertes Gebäude im Grünland!"


Dr. Eva Klaus, Leiterin NÖ-Gewerbeabteilung und Gattin des promillenten Kremser Gerichtspräsidenten Dr. Norbert Klaus, wurde über den Gewerbetrieb im Grünland informiert - Folgen hatte das bisher keine.

Damit ist wohl ein Präzedenzfall geschaffen worden, den offenbar kann ein Heuriger im Grünland über den Umweg erhaltenswerter Gebäude in einen Gewerbebetrieb umgewandelt werden.

 

 

Zu diesem Gebäude liegt seit 9.Mai.2011 ein Abbruchbescheid erster Instanz vor. Die Besitzer haben Einspruch erhoben, wie am Initiates file download7.7.2011 seitens des Kremser Magistrats mitgeteilt wurde. Seit damals wartet der Akt auf seine Bearbeitung. Am 27.8.2012 gab es eine Verhandlung vor Ort. Einem Bericht zu Folge wird mit allen Mitteln versucht, dieses Gebäude zu legalisieren. Betagte Bürger werden befragt ob Sie sich an Baustofflieferungen erinnern können. Fehlende Erinnerungen werden so gedeutet, dass es sich um einen Altbestand handeln muss. Dem widerspricht allerdings, dass beim Verkauf des Grundstücks keine Bebauung existiert haben soll.

Dr. Herwig Hammerer, angeblich ein Verwandter der Grundstücksbesitzer, vertrat diese bei der Verhandlung. Dr. Hammerer war Anwalt der Stadt Krems und ist, wie aus informierten Kreisen berichtet wird, mit dem ehemaligen BH-Chef Dr. Nikisch gut befreundet. Was die zweite Instanz in den vergangenen beiden Jahren gemacht hat ist bis auf die Verhandlung vom 27.8.2012 nicht bekannt.


In Tirol sieht das etwas anders aus. Hier konnte ein Fall dokumentiert werden, bei dem in einem Landschaftsschutzgebiet eine mehrstöckige "Jagdhütte" genehmigt wurde. Der Vorgang spielte sich allerdings in ganz anderen politischen Kreisen ab. Besitzer ist die Familie Schultz.

Es gibt eine Gemeinsamkeit zu den beiden obigen Fällen - den Namen Pröll.

Die beiden obigen Fälle fallen letztendlich in die Zuständigkeit von LH Dr. Erwin Pröll, dessen Landesverwaltung verantwortlich für Verwaltungsvorgänge in NÖ ist.

Das "Geheimnis" der Jagdhütte in Tirol (Staner Jagd) ist etwas pikanter - lauf dem Tiroler Aufdecker Markus Wilhelm ( dietiwag.at ) gab/gibt es ein mehrjähriges Verhältnis des ehemaligen Vizekanzlers DI Joseph Pröll mit Martha Schultz. Die Familie Schultz ist übrigens auch Besitzer der Kristallhütte bei der der damalige Vizekanzler seinen Lungeninfarkt hatte, über den man im Zillertal allerdings nur lächelt und hinter vorgehaltener Hand ganz was anderes erzählt. Der Wahrheitsgehalt konnte nicht überprüft werden, daher werden hier keine Details genannt. Siehe auch BLOG dietiwag.at


Patrizia Zoller-Frischauf, Vizekanzler DI Joseph Pröll, Martha Schultz.

Der Tiroler Landesrat Christian Switak ist übrigens über eine günstige Wohnung der Familie Schultz gestolpert und zurückgetreten.

So gesehen dürfte die Familie Schultz einige politische Katastrophen in der ÖVP bewirkt haben.

 

Fotoquelle dietiwag.at
Die Jagdhütte mit einer Weinlieferung vom Weingut Pröll ( Bruder von DI Joseph Pröll) soll für gemeinsame Aufenthalte von DI Joseph Pröll und Martha Schultz gedient haben.

----------------------------------------------------------------------------------------
§19 NÖ-ROG:
(2)
1a. Land- und Forstwirtschaft:

Flächen, die der land- und forstwirtschaftlichen

Bewirtschaftung dienen. Auf diesen ist die Errichtung und Abänderung von Bauwerken für die Ausübung der Land- und Forstwirtschaft einschließlich deren Nebengewerbe im Sinne der Gewerbeordnung sowie für die Ausübung des Buschenschankes im Sinne des NÖ Buschenschankgesetzes, LGBl. 7045, zulässig. Bei den im Hofverband bestehenden Wohngebäuden sind Zubauten und bauliche Abänderungen für folgende Zwecke zulässig:

zur Befriedigung der familieneigenen Wohnbedürfnisse des Betriebsinhabers

......
4. Erhaltenswerte Gebäude im Grünland:

a) Solche sind baubehördlich bewilligte Hauptgebäude, die das Orts- und/oder Landschaftsbild nicht wesentlich beeinträchtigen bzw. der Bautradition des Umlandes entsprechen.

b) Gebäude dürfen dann nicht als erhaltenswert gewidmet werden, wenn sie entweder der lit.a nicht entsprechen oder wenn der Bestand oder die dem Verwendungszweck entsprechende Benützbarkeit des Gebäudes durch Hochwasser, Steinschlag, Rutschungen, Grundwasser, ungenügende Tragfähigkeit des Untergrundes, Lawinen, ungünstiges Kleinklima oder eine andere Auswirkung natürlicher Gegebenheiten gefährdet oder die für den Verwendungszweck erforderliche Verkehrserschließung nicht gewährleistet ist. Für erhaltenswerte Gebäude im Grünland gelten die Bestimmungen des Abs. 5.

 

 

 

 

 

Sie sind nicht allein - Profis helfen! Copyright © 2009
>