26 March 2019    
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   Saubere Hände PröllFall Pröll Erwin2013-03-02 Mail an LH Pröll
Druckansicht generelle Unschuldsvermutung

Gesendet: Samstag, 02. März 2013 um 08:57 Uhr
Von: Präsident
An: "Dr. Erwin Pröll - Landeshauptmann NÖ" <lh.proell@noel.gv.at>, "Mag. Wolfgang Sobotka - LH Stv." <lhstv.sobotka@noel.gv.at>
Cc: "Landesrätin Barbara Rosenkranz" <buero.rosenkranz@noel.gv.at>, "Landesrätin Mag. Karin Scheele" <post.lrscheele@noel.gv.at>, "Dr. Stephan Pernkopf - Landesrat" <lr.pernkopf@noel.gv.at>, "Mag. Karl Wilfing - Landesrat" <buero.wilfing@noel.gv.at>, "Dr. Petra Bohuslav - Landesrätin" <lr.bohuslav@noel.gv.at>, "Mag. Barbara Schwarz - Landesrätin" <buero.schwarz@noel.gv.at>, "Dr. Josef Leitner - LH-Stv." <post.lhstvleitner@noel.gv.at>, "Dr. Peter Kirchweger - Pressesprecher LH Pröll" <peter.kirchweger@noel.gv.at>, "Chefredakteur Martin Gebhart" <m.gebhart@noen.at>, "Dr. Madeleine Petrovic" <Madeleine.Petrovic@gruene.at>, herbert.weinzettl@chello.at, niederoesterreich@teamstronach.at, "Dr. Walter Laki" <walter.laki@teamstronach.at>, "Dr. Wolfgang Lederbauer" <wolfgang.lederbauer@chello.at>
Betreff: Offenes Schreiben: Warum so und was geschah mit den 151 Millionen Euro wirklich?

Sehr geehrter Herr Dr. Pröll und sehr geehrter Herr Landesrat Sobotka,
dem Rechnungshofbereicht 2002 kann man sehr interessante Daten entnehmen.

http://www.saubere-haende.org/typo3/fileadmin/pdf-documents/AUA/2002_Wohnbaudarlehen_m.pdf


Aus Wohnbaudarlehensverträgen im Wert von 4.703.886.877,58€  hat man 2.442.000.000€ netto erlöst. Geht man von einer 20-jährigen Veranlagung aus, bedeutet dies dass man einen durchschnittlichen Ertrag von 4,13% pro Jahr erzielen muss um eine schwarze Null zu schreiben. Die Differenz zwischen dem Brutto- und Nettoerlös betrugen satte 151 Millionen Euro.

Als Veranlagungsziel wurden 2004 5% genannt, damit ist nur ein minimaler Zusatzertrag von 0,87% zu den sicheren Wohnbaudarlehen geplant gewesen, der das Risko nicht wert war.

Mir geht es nicht um die Entwicklung der Veranlagung, die leider auch ziemlich schlecht läuft, sondern um den Ausgangspunkt.

Mit welcher Begründung läßt man 151 Millionen Euro diversen "Geschäftspartnern" zufließen, wenn man sichere Wohnbaudarlehensverträgen gegen hochriskante Veranlagungen tauscht, nur um, das zur Zeit klar verfehlte Ziel, eine schwarzen Null zu erreichen definiert?

Was halten Sie vom Rechnungshof, damals unter der Führung von Dr. Fiedler bzw. Dr. Moser, der bei der Prüfung offensichtlich klar versagt hat und dies nicht aufzeigte?

Das gleiche trifft übrigens auch für den BUWOG-Komplex zu. Siehe dazu die erste Bürgerinformation des AUA ( außerparlamentarischer Bürgeruntersuchungsausschuß ) der mit dem Komplex BUWOG, der unter der Führung des ehemaligen Rechnungshofprüfers Dr. Lederbauer bearbeitet wurde, klar und deutlich das eklatante Versagen des Rechnungshofes beschreibt.

Dr. Lederbauer ist zur Überzeugung gelangt, dass die Prüfungstätigkeit von Dr. Fiedler und Dr. Moser zu bewerten ist, da unglaubliche Fehlleistungen dokumentiert sind.
http://www.saubere-haende.org/typo3/index.php?id=132

AUA wird sich nun auch mit der Verwertung der NÖ-Wohnbaugelder beschäftigen.


Die einzigen sicheren Gewinner bei dieser Strategie ist der Kreis der Nutznießer der 151 Millionen Euro, und die einzigen Verlierer zur Zeit sind die Steuerzahler.

Welchen Grund gibt es, so eine Strategie gegen die Interessen der NÖischen Steuerzahler zu fahren?

Können Sie ausschließen, dass sie selbst, die ÖVP und ÖVP-nahe Organisationen an den 151 Millionen Euro verdient haben?

Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung.

Dokumentation:  http://www.saubere-haende.org/typo3/index.php?id=944

Beste Grüße

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