20 September 2017    
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   Saubere Hände PröllFall NÖ-001
Druckansicht generelle Unschuldsvermutung


Gesendet:
 Mittwoch, 27. Februar 2013 um 18:16 Uhr
Von: "xxxxxxx" <xxxxxx>
An: praesident@saubere-haende.org
Betreff: behörden willkür

sehr geehrte Damen und Herren,

ich finde es traurig das man in diesem Land immer noch auf die gute Laune der einzelnen Beamten angewiesen ist. man lässt einen immer noch tot laufen, man kann sich dagegen nicht wehren. man hat nicht einmal die Chance dies in die Öffentlichkeit zu bringen...

ob Sozialamt mistelbach oder Landesregierung St.Pölten auch an LH Pröll habe ich es geschickt.. keine Meldung.ich finde dies was sie machen als gut....

ich wende mich an sie, weil ich mir keinen anderen Rat mehr weiß. Bin Österreicherin und habe 8 Jahre in Deutschland gelebt. Anfang 2009 bin ich wieder mit meinen deutschen Mann nach Österreich- das Heimweh übermannte mich. Mein wunderbarer Mann ging mit mir. Man muss sich mal vorstellen, was es heißt, mit 60 Jahren noch einmal bei null anzufangen…. In Deutschland haben wir alle Brücken abgebrochen. Die Übersiedlung von Erkrath nach Wien hätte ca. 2000€ gekostet und daher haben wir uns entschieden, alles zu verkaufen- besser gesagt „verschleudern“- hatten keine andere Wahl… Wir sagten uns- um das Geld kann man in Österreich wieder Fuß fassen..Ich beziehe 800€, mein Mann 580€ Rente. In der Zwischenzeit habe ich die Plegestufe eins, wegen LWS OP, die Hüften sind auch nimmer die besten, die HS ist auch schon sehr desolat.. mit einem Wort: man wird alt. Ist ein bisschen sarkastisch, aber es ist leider so.

ich habe geglaubt: auf meine Heimat kann ich bauen-sollten wir Hilfe brauchen, da lässt man uns sicher nicht im Stich…doch leider „ Österreich könnte von Deutschland einiges lernen“…. Hier hat man auf Sozialhilfe keinen Rechtsanspruch, mit einem Wort man zeigte uns die Macht die hier herrscht. Bist du nicht sympathisch, bekommst du nichts…

Ich wohne in einem kleinen Ort nahe der tschechischen Grenze mit Namen Poysdorf in einem alten Miethaus. Anfangs waren wir heilfroh, aber jetzt wachsen uns die Kosten über den Kopf.. horrende Heizkosten, Miete, usw. Wir haben beim Sozialamt um Hilfe gebeten, d.h. es war eine Anfrage von 3000€ zinsenlosen Kredit- wohlgemerkt nicht geschenkt. Es ist ja schon wunderbar wenn man sich die Zinsen ersparen kann, das gibt es, aber- natürlich kommt es drauf an wie man bei den Behörden ankommt … ,denn in Österreich gibt es keinen Rechtsanspruch was Soziales betrifft. Ist das nicht traurig….

Mit den 3000€ möchten wir in ein Betreutes Wohnen ziehen, wir haben schon eine Wohnung auch den Mietvertrag vorliegen, aber leider mit Unterzeichnung des Mietvertrages müssen wir das Geld auch überweisen… und das haben wir nicht!

Mit freundlichen Grüßen xxxxxxxx ….



Von: xxxxxxxxxxx
An: buero.schwarz@noel.gv.at
Betreff: GS5-A-3/794 2013

Sehr geehrte Frau LA Schwarz,
 
durch die Kennzahl werden sie ja wissen wer und was ich bin. Ich möchte sie nicht mit einem bla bla bla langweilen. Ich habe resigniert es hat nämlich keinen Sinn wie ich die Erfahrung gemacht habe. In diesem Land ist Willkür so präsent wie das Amen im Gebet. Ich möchte nur berichten,
1: haben wir uns im Jahre 2011 kein "neues" Auto gekauft im Gegenteil, in diesem Jahre ungefähr in der Mitte des Jahres haben wir unser Auto das Schrottreif war entsorgt, (kein Pickerl) seit dem Datum konnten wir uns keines mehr leisten.
Den besagten Trockner, der wurde Ende 2012 angeschafft. Ich habe Pflege stufe eins, dadurch bin gehandikapt mit der nassen Wäsche in den Garten oder auf den Dachboden zu gehen. Habe mir aus gesundheitlichen Gründen dies gekauft, von der doppelten Rente im Oktober.
 
Wenn schon das Sozialamt Mistelbach Unwahrheit verbreitet dann sollte es überlegen was es tut.
 
Für die Hilfe Anfang 2012 von wegen 1000€ für die Heizkosten Nachzahlung. Dafür will ich mich heute noch bedanken.
 
Eines was mir noch am Herzen liegt, wenn ich mir was ansparen hätte können, hätte ich dann die Hilfe in Anspruch genommen?? nein sicher nicht. denn ich habe Niveau und bin kein Schmarotzer. Mein Einkommen muss ihnen ja auch vorliegen.
 
Hochachtungsvoll Frau xxxxxxxxxxxxxx..
 
Ps: es wäre schön für mich von Ihnen Antwort zu erhalten. muss aber nicht sein. Vielleicht hätte ich doch nicht ÖVP wählen sollen.. Vielleicht könnten Sie mir ihre Hilfe geben, indem Sie mir einen Tip geben wie man sich gegen Beamten - Amtswillkür wehren kann. Für eventuellen Rückruf hier meine Nummer: xxxxxxxxxxxxxxx

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